Archive for the 'Uncategorized' Category

past the mission

Wednesday, August 12th, 2009

die woche, in der zumindest in meiner jetzigen gemeinde eine gedenkveranstaltung an die ermordeten und verletzten jugendlichen aus tel-aviv stattfand, habe ich in atlanta verbracht.  in dieser zeit meines neuen lebensabschnitts werde ich so vielen sachen ausgesetzt, dass es mir nicht leicht fällt mich zu fokussieren. von meinem privatleben ganz zu schweigen. aber ich lerne sehr viel hier. viel über mich. es scheint als werde ich besonders in der zeit vor den hohen feiertagen dazu gezwungen mich mit meinen eher düsteren seiten zu beschäftigen und es ist nicht immer angenehm.  warum habe ich wohl nie hier in meinem blog erwähnt, daß die jüdische gemeinde für die ich arbeite die erste schwul-lesbische gemeinde der welt ist? warum habe ich mich nie dazu bekannt? zu lange habe ich mich von ängsten leiten lassen und seit gestern nacht habe ich mich entschlossen mich zu bessern. wie oft habe ich mich beim lügen ertappt, beim verbiegen der wahrheit aus scham, beim sabotieren meines eigenen glücks. wie oft habe ich vorgegeben jemand zu sein, der ich nicht bin? zu oft. zu lange. ich weiss, ich bin hier nicht sonderlich konkret. vielleicht schreibe ich später rein, warum und wieso mich diese gedanken plötzlich packen. ich dachte nur, dass ein veröffentlichen meiner absichten ein erster schritt in die richtige richtung ist. ich werde mein bestes tun mir selber treu zu bleiben.

Winterdepression

Sunday, October 26th, 2008

Naja, vom wirklichen Winter kann in Jerusalem noch nicht die Rede sein. Von Depression schon. Nach 6 Jahren problemloser Zusammenarbeit entschloss sich mein Laptop in einem tiefen Winterschlaf zu versinken. Und seit einigen Tagen will er nicht mehr aufwachen. So langsam vermisse ich meine Dateien auf der Festplatte. Ich hoffe, mein Laptop wacht wieder auf. Und sonst.. die Uni hat wieder begonnen, endlich mal eine Woche ohne Feiertagsunterbrechung und es waere alles schoen und gut, wenn ich mir nicht wie der totale Laie vorkommen wuerde, wenn ich mit den restlichen KantorstudentInnen Blattsinguebungen mache. Bin im Jammermodus und hoffe, dass es sich bald aendert. Meine Wohnung ist auch nicht der Hit, bzw. die Mitbewohner. Damit meine ich hauptsaechlich 2 Katzen die mal auf meinem Bett, mal vor meinem Zimmer und mal in der Kueche vor sich hin pinkeln. Macht keinen Spass. Die Nachbarn vom Erdgeschoss haben seit Jahren einen Streit und beschmutzen um die Wette den Haupteingang. Macht auch keinen Spass.
Ich habe Privatstunden bei wirklich guten Lehrern. Repertoire und Chorleitung. Das macht viel Spass und fordert. Yippie.

Mitte dieser Woche feiern die Rabbinerstudenten eine Halloweenparty (like, whatever)… Soll ich hin? oder vielleicht doch zum Konzert von Korin Allall?

Ich vermisse Berlin. Und Los Angeles. Haette ich nicht gedacht.

single

Tuesday, May 13th, 2008

das leben ist kurz und jedes ende birgt einen anfang. hier also ein kleiner aufmunterer für alle trennungsgeschädigten: