Archive for the 'studium' Category

gesammelte reportagen

Thursday, June 18th, 2009

berliner morgenpost

berliner zeitung

deutsche welle

radiobeitrag:

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kol-berlin podcast

einen eigenen bericht gibt´s bald!

Abschlusskonzert

Tuesday, May 26th, 2009

Bin wieder in Deutschland. Klausuren sind vorbei, Abschlussarbeit ist abgegeben und nun bereite ich mich auf die Ordination, meinen Abschlusskonzert und mein Umzug vor.

Anbei der offizielle Einladungstext zum Abschlusskonzert:

Kantoren für Europa /
Studentenkonzert des Jewish Institute of Cantorial Arts

wir laden Sie herzlich zu unserem ersten Studentenkonzert mit Präsentation am Sonntag, den 14. Juni 2009, von 16.30 bis 20:00 Uhr in das Jüdische Gemeindehaus, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin, ein.

Zeitplan
16.30 – 17.30 Uhr Präsentation des JICA mit Imbiss
Erhalten Sie einen Einblick in die Arbeit des Institutes, seine Entwicklung und seine Ausbildungsziele.

18.00 – 20.00 Uhr Konzert der Studierenden
Abendgebet für Schabbat
Solisten: Juval Porat, Alexander Zakharenko und Nikola David

Atara - Chor des Jewish Institute of Cantorial Arts

Orgel und Klavier: Mirlan Kasymaliev

Herr Juval Porat wird sein Abschlusskonzert zum Thema seiner Arbeit: “Zur musikalischen Entwicklung des Abendgebets für Schabbat in Deutschland vom 17. Jahrhundert bis zu unserer Zeit“ präsentieren.

Israeli Art Music
Studierende des JICA präsentieren israelische Kunstmusik

Wir freuen uns sehr auf Ihr Erscheinen!

Auch ich freue mich auf zahlreiches Erscheinen! Wer Interesse hat zu kommen, kann mir einfach ein Kommentar hinterlassen. Ich leite es dann weiter. Bis bald!

p.s. Näheres zu JICA gibt´s hier.

wochenstart

Monday, May 4th, 2009

Noch 3 Wochen Jerusalem, noch 9 Tage Uni. Noch ein Konzert diese Woche, nächste Woche eine Radiosession in Tel-Aviv, Hausarbeiten, Vorbereitungen auf mein Abschlusskonzert in Berlin und ein Gefühl des Umbruchs liegt in der Luft. War gestern auf einem Treffen der Kantorstudenten aus Amerika im Hause des Kantors Evan Kent. Wir sprachen über das vergangene Jahr, über eine mögliche Veränderung, die in uns stattgefunden hat. Werden wir als andere Menschen wieder zurückkehren? Wahrscheinlich werde ich es für mich erst feststellen, wenn ich wieder in Deutschland bin. Als ich am Samstagabend mich auf dem Weg nach Hause machte, das israelische Wochenende war gerade vorbei und eine neue Woche begann und mir kamen, scheinbar willkürlich, die Gedanken über unseren Anteil am eigenen Glück. Ist wohl eine Mischung aus Schicksal und Eigeninitiative.

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Gershon Ephrat Konzert

Thursday, December 4th, 2008

hier noch die offizielle info zum konzert, welches naechste woche stattfindet:

The Hebrew Union College Concerts
Sponsored by the Justin Wyner Music Outreach Fund Thursday, December 11, 2008, 8:00 PM

This concert presents an interesting selection of his work, and the audience will have the opportunity to listen to the beautiful voices of the HUC and JTS Cantorial Students.
Admission free
Music by Composer and Cantor Gershon Ephros
The HUC Cantorial Students

The JTS Cantorial Students

Monica Fallon – piano
Cantor, musicologist, teacher and anthologist Gershon Ephros, whose name today is unfamiliar to many musicians, has left us treasures of religious and secular, vocal and instrumental, serious and light-hearted music. His compositions are dated between 1925 and 1977, with the bulk having been written in the latter part of Ephros’s life when he had more time to give to composing. His best known achievement is the massive six-volume Cantorial Anthology, which pulls together Cantorial music from the Middle Ages to the 20th century.

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Monday, November 24th, 2008

“Deutschland – Land der Ideen 2009″
zeichnet jüdische Kantorenausbildung in Potsdam aus

Die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen” unter Schirmherrschaft
von Bundespräsident Horst Köhler hat das Jewish Institute of Cantorial Arts
(JICA) zu einem von 365 Orten im Land der Ideen 2009 gewählt. Im Rahmen der
bundesweiten Veranstaltungsreihe werden Projekte ausgezeichnet, die als
herausragende Beispiele für Kreativität und Innovationskraft Deutschland
zukunftsfähig machen. Das Jewish Institute of Cantorial Arts ist das
Ausbildungsprogramm für Kantoren und Religionslehrer am Abraham Geiger
Kolleg an der Universität Potsdam.

Aus mehr als 2.000 eingereichten Bewerbungen von Unternehmen,
Forschungsinstituten, Kunst- und Kultureinrichtungen, sozialen Projekten und
Initiativen hat die 18köpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Martin Roth,
Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, und Prof. Michael
Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, am 20.
November die Sieger in sieben Kategorien ausgewählt.

Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 wird sich an jedem Tag ein Sieger
des Wettbewerbs mit einer Veranstaltung der Öffentlichkeit vorstellen. Das
Jewish Institute of Cantorial Arts wird hierzu am 11. Oktober 2009 in
Potsdam ein Konzert mit Synagogalmusik veranstalten. Die Initiative
„Deutschland – Land der Ideen” ist die gemeinsame Standortinitiative der
Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den
Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).

Das 1999 gegründete Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam ist
derzeit Deutschlands einziges Rabbinerseminar. Es wird gefördert durch den
Zentralrat der Juden in Deutschland, die Bundesrepublik Deutschland, das
Land Brandenburg und die Leo Baeck Foundation. Die 2008 eingerichtete
Kantorenausbildung am JICA richtet sich an den besonderen Bedürfnissen der
jüdischen Gemeinden in Mittel- und Osteuropa aus. Das Institut vermittelt
ein breites Spektrum an praktischen, theoretischen, pädagogischen und
musischen Fähigkeiten, die für eine erfolgreiche Tätigkeit als Kantor /
Kantorin wesentlich sind. Das JICA ist das erste Institut zur Ausbildung
jüdischer Kantoren im deutschsprachigen Raum nach dem Holocaust und arbeitet
eng mit der School of Sacred Music am Hebrew Union College in Jerusalem
zusammen. Augenblicklich ist es finanziell nicht gesichert, weil
Ländermittel fehlen.

www.sacredmusic.eu
www.abraham-geiger-kolleg.de

 

(Abschluss)arbeit

Monday, November 10th, 2008

Also, ich werde hier mit Hausaufgaben zugeschuettet. Es ist ok. Chorleitung, Blattsingen, Nussach, Repertoire, Stimmuebungen, Israelische Musikgeschichte, Bibelgrammatik und juedische Musikgeschichte. Gegen Ende letzter Woche war ich mit meinem zukuenftigen Betreuer im Gebaeude der nationalen Bibliothek (meine Architektenvergangenheit geriet ins Schwaermen!) und ich bekam eine Fuehrung durch die Musikabteilung. Es sieht so aus, als haette ich ein Thema – die Entwicklung des Freitagabendgottesdienstes in Deutschland beginnend im 17. Jahrhundert bis zum 19. Vielleicht aendere ich noch meine Meinung, aber vorerst scheint mir das Thema als am besten eingrenzbar. Gerne haette ich auch ueber die Wiederbelebungsversuche deutsch-juedischer Liturgie in Gemeinden ausserhalb Deutschlands geschrieben, doch leider fand sich kein Sponsor und meine gesammelten Meilen sind beschraenkt.

Ich lass mir das Thema auf jeden Fall noch durch den Kopf gehen und werde es Ende dieser Woche genauer wissen.
Apropo Ende der Woche – Gleich 2 Veranstaltungen finden diese Woche statt, in der die Kantorstudenten am HUC etwas beitragen. Zunaechst findet am Mittwoch eine Abschiedsfeier fuer Eliyahu Schleifer, und am Freitag findet die Ordination der israelischen Rabbinerstudenten statt. Und wir Kantorstudenten werden Euch was vorsingen :-) Vielleicht gibt’s auch eine Aufnahme.

Mein Laptop lebt wieder, ich hoffe demnaechst ein paar neue Fotos hochzuladen. Vielleicht auch einen neuen Song.

Winterdepression

Sunday, October 26th, 2008

Naja, vom wirklichen Winter kann in Jerusalem noch nicht die Rede sein. Von Depression schon. Nach 6 Jahren problemloser Zusammenarbeit entschloss sich mein Laptop in einem tiefen Winterschlaf zu versinken. Und seit einigen Tagen will er nicht mehr aufwachen. So langsam vermisse ich meine Dateien auf der Festplatte. Ich hoffe, mein Laptop wacht wieder auf. Und sonst.. die Uni hat wieder begonnen, endlich mal eine Woche ohne Feiertagsunterbrechung und es waere alles schoen und gut, wenn ich mir nicht wie der totale Laie vorkommen wuerde, wenn ich mit den restlichen KantorstudentInnen Blattsinguebungen mache. Bin im Jammermodus und hoffe, dass es sich bald aendert. Meine Wohnung ist auch nicht der Hit, bzw. die Mitbewohner. Damit meine ich hauptsaechlich 2 Katzen die mal auf meinem Bett, mal vor meinem Zimmer und mal in der Kueche vor sich hin pinkeln. Macht keinen Spass. Die Nachbarn vom Erdgeschoss haben seit Jahren einen Streit und beschmutzen um die Wette den Haupteingang. Macht auch keinen Spass.
Ich habe Privatstunden bei wirklich guten Lehrern. Repertoire und Chorleitung. Das macht viel Spass und fordert. Yippie.

Mitte dieser Woche feiern die Rabbinerstudenten eine Halloweenparty (like, whatever)… Soll ich hin? oder vielleicht doch zum Konzert von Korin Allall?

Ich vermisse Berlin. Und Los Angeles. Haette ich nicht gedacht.

Zwischenlandung

Wednesday, October 15th, 2008

Ich sitze am Charles de Gaulles Flughafen und denke über meine Zeit in Los Angeles nach. Die Uhrzeit auf meiner Taskleiste stimmt jetzt mit der Umgebungszeit überein und es ist komisch zu wissen, daß meine neugewonnenen Freunde in der Stadt der Engel jetzt schlafen gehen. Ich hatte eine wunderbare Zeit. Habe viel gelernt, erlebt, gesehen und getan. Die Vorstellung heute Abend wieder in Jerusalem anzukommen und nicht mehr ganz so on demand zu sein wie vor kurzem, ist nicht allzu verlockend, aber es gibt weitaus schlimmeres. Wenn alles gut läuft bin ich im Juni fertig mit dem Studium, dann mache ich noch Führerschein und vielleicht bin ich dann wieder auf dem mullholand drive, oder auf dem sunset boulevard, diesmal nicht auf dem Beifahrersitz.

Wenn mich Leute fragen, was ich am meisten geliebt habe, werde ich sagen: Die Teamarbeit, die Tatsache, daß ich mit einem fantastischen Team bestehend aus Rabbinerin, Rabbinerstudent, Chorleiterin, Pianistin und Chor die Gottesdienste planen konnte. Das Diskutieren, das Gestalten, das Planen hat mich lebendig fühlen lassen und schon lange war ich nicht mehr so gefüllt mit Verpflichtung, die auch enorm Spaß macht, wie in den letzten Wochen.

Danke, Danke, Danke..

Und ein verspätetes Schana Tova an allen!

Was so passiert…

Tuesday, September 23rd, 2008

In der neuen Geo Kompakt Ausgabe gibt´s übrigens einen kleinen Artikel über mich-nur so als Hinweis :-)

So viel ist passiert seit meiner Ankunft in Jerusalem, so viele Fotos gemacht, so vie gesehen, erlebt und getan und dennoch habe ich keine ruhige Minute gefunden darüber zu berichten. Vielleicht bedurfte es einen zweiten Besuch in L.A. und ein bisschen Jetlegfeeling um diese ruhige Minute zu finden. Jetzt bin ich also in L.A. frisch gejetleggt und noch nicht ganz im klaren wie ich den Tag starten soll.

Das Hebrew Union College Team bemüht sich sehr um ein angenehmes Jahr in Jerusalem für seine Studenten. Wir waren auf einen 3 Tage Ausflug im Norden Israels auf den Spuren des “neuen Juden”, so wie er zur Zeit der zweiten Aliya propagiert wurde. Wir trafen Menschen aus Kiryat Shmona und aus Katzrin, besuchten Tel Dan, Tel Chai, See genezareth und Metula.

Davor waren wir auf einen Kantorenkonzert im Turm Davids  zu Ehren von Yossele Rosenblatt, im Turm Davids (und ja, ich habe wohl noch eine Menge zu lernen…).

Jetzt heißt es aber erstmal proben für die hohen Feiertage. Und wer gerade zufällig in Jerusalem ist, dem sei der Besuch mindestens eines Gottesdienstes am HUC sehr empfohlen!

Jerusalem

Wednesday, September 10th, 2008

Jetzt bin ich schon etwas weniger als eine Woche hier und die Eindrücke sind zahlreich. Das Essen, das Wetter, die Stadt, die Menschen, die Musik- in bedeutungsloser Reihenfolge- alles hinterlässt einen Eindruck und ist erstmal sehr interessant. hmm. Die Uni: ich bin der einzig männliche Kantorstudent unter 10 ehrgeizigen Kantorstudentinnen aus den USA. Allesamt Goldkehlchen. An so manchen Kursenstunden, an denen ich bereits teilgenommen habe war ich immens beeindruckt von den vokalen Fähigkeiten meiner Kolleginnen, und gleichzeitig auch überrascht über das geringe Wissen, was Judentum und Liturgie angeht. Immerhin habe ich dann was zum ausgleichen, wenn mich die minderwertigkeitskomplexe packen :-)

Ja, und Jerusalem ist heiß und schön und dank eines zweiten Kollegs-Repräsentanten (danke Jörg) konnte ich auch hier und da, einige neue Ecken der Stadt entdecken.

Im Stundenplan stehen Kurse wie “2nd Temple history”, “Reform Jews reading Sources”, “Liturgy”, “History of Jewish Music”, “Music Theory & Sight singing”, “Cantorial workshops” und privatstunden mit Dirigenten, Sängern und Musikern.

Ich bin zufrieden.