Archive for the 'israel' Category

radio

Thursday, May 14th, 2009

zusammen mit meiner kommilitonin andrea, gaben wir heute vormittag im sonnigen tel-aviv ein interview über unser leben als kantorstudentenn aus amerika und aus deutschland. war interessant und singen durften wir auch – ich geb´s zu, beim singen kantoraler musik klingt meine stimme ganz anders und es fühlt sich seltsam an mich dabei zu hören, aber hey, dass ist mein beruf und wer wissen möchte wie ich klinge – reinhören! die sendung kann morgen um 17 uhr nachmittags (israel-zeit – wäre also 16 uhr deutschland-zeit) und als wiederholung am samstag um 14 uhr – israelzeit. allein schon wegen der fantastischen stimme und ausstrahlung von andrea ist die sendung ein zuhören wert! demnächst soll die ausstrahlung auch als “on-demand” zur verfügung stehen, aber es kann noch eine weile dauern. unter folgendem link ist die sendung zu hören:
http://radio.eol.co.il/Radio.aspx

und wer im eurovision-song-contest fieber ist, der sei auf dirks sendung hingewiesen: morgen um 18:00 uhr unter www.MusicM.de.

und jetzt weiterarbeiten (es hat bald ein ende).

wochenstart

Monday, May 4th, 2009

Noch 3 Wochen Jerusalem, noch 9 Tage Uni. Noch ein Konzert diese Woche, nächste Woche eine Radiosession in Tel-Aviv, Hausarbeiten, Vorbereitungen auf mein Abschlusskonzert in Berlin und ein Gefühl des Umbruchs liegt in der Luft. War gestern auf einem Treffen der Kantorstudenten aus Amerika im Hause des Kantors Evan Kent. Wir sprachen über das vergangene Jahr, über eine mögliche Veränderung, die in uns stattgefunden hat. Werden wir als andere Menschen wieder zurückkehren? Wahrscheinlich werde ich es für mich erst feststellen, wenn ich wieder in Deutschland bin. Als ich am Samstagabend mich auf dem Weg nach Hause machte, das israelische Wochenende war gerade vorbei und eine neue Woche begann und mir kamen, scheinbar willkürlich, die Gedanken über unseren Anteil am eigenen Glück. Ist wohl eine Mischung aus Schicksal und Eigeninitiative.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Unabhängig

Friday, May 1st, 2009

Am 61. Unabhängigkeitstag war ich mir meinen amerikanischen Freunden auf den Strassen von Jerusalem unterwegs. Es war lustig, auch wenn die Stimmung a bissl lau war. In der Uganda-Bar (wie ironisch, am israelischen Unabhängigkeitstag die Zeit in einer Bar Namens Uganda zu verbringen!) tanzten wir zur nostalgischen 80/90er Musik. Die von mir empfundene laue Stimmung mag vielleicht an meinen etwas müden Zustand liegen (zu viel vor-dem-Rechner-sitzen-und-Abschlussarbeit-schreiben-statt-zu-singen). Immerhin habe ich jetzt um die 80 Seiten Abschlussarbeit vor mir. Ich muss jetzt nur noch die Grammatik überprüfen, die Fußnoten checken und die Bibliographie aktualisieren. Yippie. Das Jahr in Israel neigt sich dem Ende zu. Im großen und gaznen war und ist es eine fantastische Erfahrung. Nächste Woche gibt die Kantorenklasse ein Konzert. Hier der offizielle Einladungstext:

The Annual Concert of Israeli Art Music
Thursday May 7th. 2009, 08:00 pm
The HUC Cantorial Students and pianist Monica Fallon
Works by Sasha Argov, Moshe Willensky, Nachum Nardi, Paul Ben-Haim, Yechezkel Braun and others
Admission free

Wer also in der Gegend ist – vorbeikommen, es lohnt sich!

Ansonsten wurde Emily Karpels Album zum Unabhängigkeitstag für das beste israelische Album des Jahres nominiert – find ich cool! Ich durfte Emily für eine Hausarbeit im letzten Semester interviewen  und hoffe das Interview bald hochladen zu können. Neue Musik von mir gibt´s auch hoffentlich sehr bald zu hören. Ein schönes Wochenende allerseits!

??? ??????? ???”?

Monday, April 27th, 2009

müde/zufrieden

Tuesday, January 27th, 2009

bin am freitag aus l.a. zurückgekommen. es waren schöne 2 wochen, wieder viele nette leute getroffen, wieder einen schönen gottesdienst gehabt und wieder mit dem gedanken gespielt nach meinem abschluss für eine weile dorthin zu ziehen. für eine weile? ich habe lust sesshaft zu werden. das aus-dem-koffer leben ist anstrengend. nun bin ich also eine woche in deutschland. gestern noch auf der einweihung der neuen synagoge in hannover. ich hatte die ehre dort einen psalm zu singen und war sehr imponiert vom gebäude und von der willenskraft des vorstands der seit 2006 dem traum nachgegangen ist, ein neues gemeindezentrum zu gründen. und heute bin ich wieder in berlin und erstmal voll und ganz auf mein stipendium angewiesen. es ist ein eigenartiges gefühl, denn in den letzten 10 jahren habe ich stets einkommen von eigener arbeit gehabt. vielleicht ändert es sich ja bald. vielleicht ist es aber auch gut sich mal voll und ganz auf mein studium konzentrieren zu können? ja, vielleicht, denn ich war schon lange nicht mehr so erfüllt, dankbar und zufrieden von dem was ich mache.

frohes neues

Thursday, January 1st, 2009

mit der unangenehmen lage im gazastreifen geht meine mich umgebende jerusalemer bevoelkerung mit gelassener verdraengung um. alles lebt sich wie bisher. die restaurants sind voll, ebenso die einkaufspassagen und die strassen. ich glaube jedoch eine unterschwellige angst in der luft empfinden zu koennen.

war gestern auf (m)einer ersten sogenannten prom-night, organsisiert von meinen komilitonen und es war recht nett. bin froh, dass ich kein alkohol brauche um etwas hemmung zu verlieren (die musik macht’s). kurz vor mitternacht dachte ich, auch wenn sylvester so gar nicht meins ist, dass meine letzten 365 tage so ziemlich aufregend und unlagweilig fuer mich waren. in der kommenden woche erwartet mich taeglich eine pruefung und ich bin mental noch gar nicht darauf eingestellt dass ich naechste woche schon wieder fuer einen tag in berlin und dann fuer 12 in los angeles bin. und dann wieder in israel. fuer meinen letzten semester. meine “ordination” soll dann am 18. juni in deutschland stattfinden. ob ich bis dahin schaffe meine thesis zu vollenden? meine stimme zu bewahren?  alles zu ueberwaeltigen? es ist aufregend und ein klein wenig beaengstigend. frohes neues!

Gershon Ephrat Konzert

Thursday, December 4th, 2008

hier noch die offizielle info zum konzert, welches naechste woche stattfindet:

The Hebrew Union College Concerts
Sponsored by the Justin Wyner Music Outreach Fund Thursday, December 11, 2008, 8:00 PM

This concert presents an interesting selection of his work, and the audience will have the opportunity to listen to the beautiful voices of the HUC and JTS Cantorial Students.
Admission free
Music by Composer and Cantor Gershon Ephros
The HUC Cantorial Students

The JTS Cantorial Students

Monica Fallon – piano
Cantor, musicologist, teacher and anthologist Gershon Ephros, whose name today is unfamiliar to many musicians, has left us treasures of religious and secular, vocal and instrumental, serious and light-hearted music. His compositions are dated between 1925 and 1977, with the bulk having been written in the latter part of Ephros’s life when he had more time to give to composing. His best known achievement is the massive six-volume Cantorial Anthology, which pulls together Cantorial music from the Middle Ages to the 20th century.

musik

Monday, December 1st, 2008

ich bin ganz froh meine selbst erstellte deadline eingehalten zu haben. 11 song, die im laufe des jahres entstanden sind, sind jetzt fertig und ich muss sie jetzt “nur” noch abmischen. das cover-design der neuen cd macht freundlicherweise der aeusserst begabte marko und die von sandra kuehnapfel erstellten fotos werden endlich auch zur geltung kommen. fuer mich persoenlich ist das alles sehr erfreulich und aufregend. da ich einen neuen rechner brauche, verzoegert sich alles ein wenig, aber es dennoch ziemlich cool ploetzlich eine ansammlung von songs vor sich zu haben und zu wissen dass der inhalt fuer ein neues album schonmal da ist.

studiumsmaessig wird auch ziemlich viel gesungen. diese woche gibt’s ein konzert mit dem chor des hebrew union colleges, naechste woche gibt’s einen gesangabend zu ehren von gerschon efrat und zum ende des monats gestalte ich zusammen mit lauren den gottesdienst. ich verbringe sehr viel zeit vor dem klavier und singe, es ist sehr intensiv, macht jedoch viel spass. auch meine erste chorleitung ist gut gelaufen. manchmal muss ich mich anhalten, tief luft holen und mir klarmachen welch tolle gelegenheiten ich hier bekomme. ich  bin sehr dankbar. einsamkeit zum trotz.

essen, beten, lieben

Tuesday, November 25th, 2008

mir geht’s gut. von den oben erwaehnten taetigkeiten uebe ich hauptsaechlich das essen aus. beten tu ich natuerlich auch ganz viel und lieben versuche ich vor allem mich selber (und dann die anderen). naja, grund fuer die headline ist das aehnlich betitelte buch “eat pray love“, welches mir in einsamen stunden eine recht gute gesellschaft leistet. Es ist extrem simpel geschrieben, fast wie zufaellig gefundenes tagebuch, und dennoch laesst es mich in manchen momenten laecheln und voller wiedererkennung weiterblaettern. aehnlich wie die heldin des buches, fuehle ich mich auch auf einer reise, etwas heimatslos, vom koffer lebend, menschen und orte vermissend und viel zeit mit mir selbst verbringend. fuer alle, die sich mal auf einer langen reise begeben haben, eine starke veraenderung in ihrem leben durchgegangen sind, oder sich einfach mal gefragt haben wo die verbindung zwischen gedanken, emotionen, fleiss und genuss hergestellt wird, ist dieses sehr kurzweilige buch sehr zu empfehlen!

(Abschluss)arbeit

Monday, November 10th, 2008

Also, ich werde hier mit Hausaufgaben zugeschuettet. Es ist ok. Chorleitung, Blattsingen, Nussach, Repertoire, Stimmuebungen, Israelische Musikgeschichte, Bibelgrammatik und juedische Musikgeschichte. Gegen Ende letzter Woche war ich mit meinem zukuenftigen Betreuer im Gebaeude der nationalen Bibliothek (meine Architektenvergangenheit geriet ins Schwaermen!) und ich bekam eine Fuehrung durch die Musikabteilung. Es sieht so aus, als haette ich ein Thema – die Entwicklung des Freitagabendgottesdienstes in Deutschland beginnend im 17. Jahrhundert bis zum 19. Vielleicht aendere ich noch meine Meinung, aber vorerst scheint mir das Thema als am besten eingrenzbar. Gerne haette ich auch ueber die Wiederbelebungsversuche deutsch-juedischer Liturgie in Gemeinden ausserhalb Deutschlands geschrieben, doch leider fand sich kein Sponsor und meine gesammelten Meilen sind beschraenkt.

Ich lass mir das Thema auf jeden Fall noch durch den Kopf gehen und werde es Ende dieser Woche genauer wissen.
Apropo Ende der Woche – Gleich 2 Veranstaltungen finden diese Woche statt, in der die Kantorstudenten am HUC etwas beitragen. Zunaechst findet am Mittwoch eine Abschiedsfeier fuer Eliyahu Schleifer, und am Freitag findet die Ordination der israelischen Rabbinerstudenten statt. Und wir Kantorstudenten werden Euch was vorsingen :-) Vielleicht gibt’s auch eine Aufnahme.

Mein Laptop lebt wieder, ich hoffe demnaechst ein paar neue Fotos hochzuladen. Vielleicht auch einen neuen Song.