Archive for March, 2010

frei sein 2

Sunday, March 28th, 2010

in meiner gemeinde gibt´s zu pessach eine ausstellung zum thema freiheit.
ein paar echt schöne beiträge sind eingegangen. besonders bewegt hat mich ein foto von sylvia sukop, der das gefühl von freiheit auf wundersamer weise einfängt. wer infos zum  kontext des fotos gibt´s hier.

sylvia stellt auch demnächst aus.
und hier noch ein weiterer inspirierender artikel zum thema von rabbiner mordecai finley.

frei sein

Wednesday, March 17th, 2010

heute war ich ein teil des publikums bei der live-aufnahme einer “american idol“-episode. ellen war da, auch ihre frau, die gute. und simon, und eine schauspielerin der serie glee. und während der werbeunterbrechungen wurden wir behutsam manipuliert, zum lächeln animiert und zum händeklatschen ermutigt. leider wurden keine fotos erlaubt. viel blondes haar, viel make up und gute amerikanische laune. es war eine angenehme ablenkung, die mich veranlasste meinen arbeitsplatz für ein paar stunden zu verlassen. mein arbeitsplatz selbst war heute von filmtrucks umzingelt, da im benachbarten club ein film gedreht wurde.

pessach steht vor der tür und in meiner gemeinde findet kein gemeinschaftliches seder-abend statt. stattdessen gibt´s eine ausstellung zum thema freiheit, bzw. befreiung. gemeindemigtlieder sind eingeladen ihre befreiungsgeschichte auszustellen, und ich bin gespannt, was die ausstellung mit sich bringt. ach ja, die freiheit. sind wir jemals frei? und wenn wir´s wären, bräuchten wir dann pessach noch?

meine 5 cents zum thema:

Every generation has its own interpretation on the liberation of the Jewish people from slavery in Egypt and the many versions of Haggadot – the main „script“ that is used during the Seder night – are a good proof for it.
But Freedom and annualy deconstructing the idea behind it is not just a generational thing – it´s also very individual, as within all of us there´s a little spot of freedom – a very unique reflection of that great exodus, that can only be found and determined by us as individuals. Right next to that spot of freedom we also carry our own little Egypt and our own little Pharao who tries the hardest to not let us be who we would like to be.

naja. und sonst macht sich der frühling bemerkbar – oder sollte ich eher sagen der frühe hochsommer? Die sonne knallt. Die strassen glühen. für die synagoge bereite ich ein paar nummern aus der danzig-tradition. wird bestimmt spannend.

purim in LA

Wednesday, March 3rd, 2010

so wie ich es sehe, geht es ja darum, sich in den purimtagen hiner einer maske zu verbergen, als eine art erinnerung an damals und an heute, dass nichts so ist, wie es scheint und dass sich manchmal sachen hinter, oder unter der oberfläche abspielen. und in einerm artikel, dass mir neulich entgegenkam, wurde bemängelt, dass in vielen jüdischen gemeinden der sinn von purim verpasst wird, indem man einfach nur albern und fröhlich ist und vergisst, weswegen der ganze trubel eigentlich verbreitet wird. ich habe mir dazu so meine gedanken gemacht. anbetracht der nicht allzu schönen tatsache, dass am ende der purim-geschichte eine art racheakt von seiten der juden stattfindet, ist es vielleicht ganz gut, das fest mit humor zu begegenen und die positiven seiten der geschichte zu betonen. in meiner jetzigen gemeinde gilt jährlich der brauch, die megillah in verschiedenen sprachen zu lesen. mir gefällt die idee zu purim, eine bestimmte botschaft mit unorthodoxen mitteln zu vermitteln. nun, ich habe für purim eine rede vorbereitet, in der es darum ging neue mitglieder anzuwerben, aber dann geschah etwas und eine mir bisher unbekannte dame hat mir einfach so die show geklaut. einfach so. und dann zog sie tatsächlich eine grease-nummer durch. unglaublich. aber ich hatte dennoch spass. danke an neal für die videos!