
heute war ich ein teil des publikums bei der live-aufnahme einer “american idol“-episode. ellen war da, auch ihre frau, die gute. und simon, und eine schauspielerin der serie glee. und während der werbeunterbrechungen wurden wir behutsam manipuliert, zum lächeln animiert und zum händeklatschen ermutigt. leider wurden keine fotos erlaubt. viel blondes haar, viel make up und gute amerikanische laune. es war eine angenehme ablenkung, die mich veranlasste meinen arbeitsplatz für ein paar stunden zu verlassen. mein arbeitsplatz selbst war heute von filmtrucks umzingelt, da im benachbarten club ein film gedreht wurde.
pessach steht vor der tür und in meiner gemeinde findet kein gemeinschaftliches seder-abend statt. stattdessen gibt´s eine ausstellung zum thema freiheit, bzw. befreiung. gemeindemigtlieder sind eingeladen ihre befreiungsgeschichte auszustellen, und ich bin gespannt, was die ausstellung mit sich bringt. ach ja, die freiheit. sind wir jemals frei? und wenn wir´s wären, bräuchten wir dann pessach noch?
meine 5 cents zum thema:
Every generation has its own interpretation on the liberation of the Jewish people from slavery in Egypt and the many versions of Haggadot – the main „script“ that is used during the Seder night – are a good proof for it.
But Freedom and annualy deconstructing the idea behind it is not just a generational thing – it´s also very individual, as within all of us there´s a little spot of freedom – a very unique reflection of that great exodus, that can only be found and determined by us as individuals. Right next to that spot of freedom we also carry our own little Egypt and our own little Pharao who tries the hardest to not let us be who we would like to be.
naja. und sonst macht sich der frühling bemerkbar – oder sollte ich eher sagen der frühe hochsommer? Die sonne knallt. Die strassen glühen. für die synagoge bereite ich ein paar nummern aus der danzig-tradition. wird bestimmt spannend.