Archive for February, 2010

Sonntag

Sunday, February 21st, 2010

ganz in meiner nähe befindet sich der bücherladen “bodhi tree“- ein paradies für esoteriker aller art und ein fester bestandteil des stadtbildes seit wohl über mehr als 20 jahren. schon faszinierend wofür es so alles bücher gibt. schöne menschen mit viel geld und freizeit können hier ihren existentiellen fragen mit einer unendlichen auswahl an antworten entgegenkommen. auch ich war drin und habe mir 2 bücher, die mir gefielen, bei amazon für den halben preis bestellt. ein buch enthält 365 prinzipien zur heilung und transformation von beziehungen. jaja. ich dachte, wenn ich mir diese literatur reinziehe, werde ich um einige einsichten weiser und insgesamt ein besserer mensch werden. das denken sich wohl viele, die sich die bücher kaufen. bin mir nicht 100% sicher ob’s mein ding ist. netter ist es mit freunden über die themen zu plaudern (und die freundschaften ergeben sich glücklicherweise), als sich alleine damit auseinander zu setzen. ich habe sogar gedacht, ich würde jetzt jeden tag so ein prinzip hier im blog vorstellen… aber dass mach’ ich jetzt doch nicht. stattdessen habe ich einen song darüber geschrieben- darüber wie wir alle miteinander verwoben sind, wie all unsere handlungen einfluss auf die welt haben und darüber dass liebe angeblich alles heilen kann. manchmal bin ich total davon überzeugt, manchmal weniger. immerhin ist’s eine tröstende idee.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

wieder da

Thursday, February 18th, 2010

ich könnte über meine neue wohnung erzählen-mitten in west hollywood. oder wie ich beim ersten versuch, meine fahrererlaubnis im verkehrsamt zu bekommen, in ohnmacht gekippt bin und wie ich die fahrererlaubnis beim zweiten versuch doch noch bekommen habe (nach 31 jahren wurde es auch zeit). ich könnte über die freuden des einrichtens der neuen wohnung erzählen, oder über meinen besuch bei den anonymen ko-abhängigen. über die vielen kleinen und weniger kleinen kulturellen herausforderungen in dieser schönen neuen welt, über das stück “fucking men”, welches ich ziemlich gut fand, oder das stück “mixed blessings”. über meine begegnung mit izchak perlman, über meine vorbereitungen zu purim, über meine mediationserfahrungenn und darüber, dass mir mein leben an manchen tagen doch recht fantastisch vorkommt. ich weiss, es kann sich alles blitzschnell ändern und insofern versuche ich die einzelnen momente zu geniessen. ich könnte darüber berichten, liegt aber alles in der vergangenheit und ich versuche nach vorn zu blicken. es tut gut wieder da zu sein, so, virtuell gesehen.