Archive for January, 2009

müde/zufrieden

Tuesday, January 27th, 2009

bin am freitag aus l.a. zurückgekommen. es waren schöne 2 wochen, wieder viele nette leute getroffen, wieder einen schönen gottesdienst gehabt und wieder mit dem gedanken gespielt nach meinem abschluss für eine weile dorthin zu ziehen. für eine weile? ich habe lust sesshaft zu werden. das aus-dem-koffer leben ist anstrengend. nun bin ich also eine woche in deutschland. gestern noch auf der einweihung der neuen synagoge in hannover. ich hatte die ehre dort einen psalm zu singen und war sehr imponiert vom gebäude und von der willenskraft des vorstands der seit 2006 dem traum nachgegangen ist, ein neues gemeindezentrum zu gründen. und heute bin ich wieder in berlin und erstmal voll und ganz auf mein stipendium angewiesen. es ist ein eigenartiges gefühl, denn in den letzten 10 jahren habe ich stets einkommen von eigener arbeit gehabt. vielleicht ändert es sich ja bald. vielleicht ist es aber auch gut sich mal voll und ganz auf mein studium konzentrieren zu können? ja, vielleicht, denn ich war schon lange nicht mehr so erfüllt, dankbar und zufrieden von dem was ich mache.

hello & goodbye berlin

Saturday, January 10th, 2009

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frohes neues

Thursday, January 1st, 2009

mit der unangenehmen lage im gazastreifen geht meine mich umgebende jerusalemer bevoelkerung mit gelassener verdraengung um. alles lebt sich wie bisher. die restaurants sind voll, ebenso die einkaufspassagen und die strassen. ich glaube jedoch eine unterschwellige angst in der luft empfinden zu koennen.

war gestern auf (m)einer ersten sogenannten prom-night, organsisiert von meinen komilitonen und es war recht nett. bin froh, dass ich kein alkohol brauche um etwas hemmung zu verlieren (die musik macht’s). kurz vor mitternacht dachte ich, auch wenn sylvester so gar nicht meins ist, dass meine letzten 365 tage so ziemlich aufregend und unlagweilig fuer mich waren. in der kommenden woche erwartet mich taeglich eine pruefung und ich bin mental noch gar nicht darauf eingestellt dass ich naechste woche schon wieder fuer einen tag in berlin und dann fuer 12 in los angeles bin. und dann wieder in israel. fuer meinen letzten semester. meine “ordination” soll dann am 18. juni in deutschland stattfinden. ob ich bis dahin schaffe meine thesis zu vollenden? meine stimme zu bewahren?  alles zu ueberwaeltigen? es ist aufregend und ein klein wenig beaengstigend. frohes neues!