Archive for November, 2008

essen, beten, lieben

Tuesday, November 25th, 2008

mir geht’s gut. von den oben erwaehnten taetigkeiten uebe ich hauptsaechlich das essen aus. beten tu ich natuerlich auch ganz viel und lieben versuche ich vor allem mich selber (und dann die anderen). naja, grund fuer die headline ist das aehnlich betitelte buch “eat pray love“, welches mir in einsamen stunden eine recht gute gesellschaft leistet. Es ist extrem simpel geschrieben, fast wie zufaellig gefundenes tagebuch, und dennoch laesst es mich in manchen momenten laecheln und voller wiedererkennung weiterblaettern. aehnlich wie die heldin des buches, fuehle ich mich auch auf einer reise, etwas heimatslos, vom koffer lebend, menschen und orte vermissend und viel zeit mit mir selbst verbringend. fuer alle, die sich mal auf einer langen reise begeben haben, eine starke veraenderung in ihrem leben durchgegangen sind, oder sich einfach mal gefragt haben wo die verbindung zwischen gedanken, emotionen, fleiss und genuss hergestellt wird, ist dieses sehr kurzweilige buch sehr zu empfehlen!

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Monday, November 24th, 2008

“Deutschland – Land der Ideen 2009″
zeichnet jüdische Kantorenausbildung in Potsdam aus

Die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen” unter Schirmherrschaft
von Bundespräsident Horst Köhler hat das Jewish Institute of Cantorial Arts
(JICA) zu einem von 365 Orten im Land der Ideen 2009 gewählt. Im Rahmen der
bundesweiten Veranstaltungsreihe werden Projekte ausgezeichnet, die als
herausragende Beispiele für Kreativität und Innovationskraft Deutschland
zukunftsfähig machen. Das Jewish Institute of Cantorial Arts ist das
Ausbildungsprogramm für Kantoren und Religionslehrer am Abraham Geiger
Kolleg an der Universität Potsdam.

Aus mehr als 2.000 eingereichten Bewerbungen von Unternehmen,
Forschungsinstituten, Kunst- und Kultureinrichtungen, sozialen Projekten und
Initiativen hat die 18köpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Martin Roth,
Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, und Prof. Michael
Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, am 20.
November die Sieger in sieben Kategorien ausgewählt.

Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 wird sich an jedem Tag ein Sieger
des Wettbewerbs mit einer Veranstaltung der Öffentlichkeit vorstellen. Das
Jewish Institute of Cantorial Arts wird hierzu am 11. Oktober 2009 in
Potsdam ein Konzert mit Synagogalmusik veranstalten. Die Initiative
„Deutschland – Land der Ideen” ist die gemeinsame Standortinitiative der
Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den
Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).

Das 1999 gegründete Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam ist
derzeit Deutschlands einziges Rabbinerseminar. Es wird gefördert durch den
Zentralrat der Juden in Deutschland, die Bundesrepublik Deutschland, das
Land Brandenburg und die Leo Baeck Foundation. Die 2008 eingerichtete
Kantorenausbildung am JICA richtet sich an den besonderen Bedürfnissen der
jüdischen Gemeinden in Mittel- und Osteuropa aus. Das Institut vermittelt
ein breites Spektrum an praktischen, theoretischen, pädagogischen und
musischen Fähigkeiten, die für eine erfolgreiche Tätigkeit als Kantor /
Kantorin wesentlich sind. Das JICA ist das erste Institut zur Ausbildung
jüdischer Kantoren im deutschsprachigen Raum nach dem Holocaust und arbeitet
eng mit der School of Sacred Music am Hebrew Union College in Jerusalem
zusammen. Augenblicklich ist es finanziell nicht gesichert, weil
Ländermittel fehlen.

www.sacredmusic.eu
www.abraham-geiger-kolleg.de

 

BCC hat eine neue webseite

Sunday, November 23rd, 2008

neben dem singen und hausarbeiten schreiben und mich mental auf thanksgiving(!!) vorzubereiten, gab’s noch eine Webseite aufzupeppeln. Beth Chayim Chadashim – die Gemeinde, dich ich im September besucht habe, hat nun eine neue Webpraesenz… Wahrscheinlich werden weitere veraenderungen in den naechsten Wochen kommen… feedback wird erwuenscht!

KO Computer/neuer Song

Tuesday, November 11th, 2008

Nach einer intensiven Gesangsstunde ist mir aufgefallen wie krass unterschiedlich der Gesang Liturgischer Werke zu Popsongs ist… Ich glaube ich verstehe jetzt was mein Trainer meint, wenn er mir sagt ich sollte den Popsaenger zu hause lassen…

Habe gestern noch schnell eine Gesangsspur fuer einen neuen Song aufgenommen, als dann mein Rechner zum zweiten mal gestorben ist… klingt besser mit Kopfhoerern!

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

(Abschluss)arbeit

Monday, November 10th, 2008

Also, ich werde hier mit Hausaufgaben zugeschuettet. Es ist ok. Chorleitung, Blattsingen, Nussach, Repertoire, Stimmuebungen, Israelische Musikgeschichte, Bibelgrammatik und juedische Musikgeschichte. Gegen Ende letzter Woche war ich mit meinem zukuenftigen Betreuer im Gebaeude der nationalen Bibliothek (meine Architektenvergangenheit geriet ins Schwaermen!) und ich bekam eine Fuehrung durch die Musikabteilung. Es sieht so aus, als haette ich ein Thema – die Entwicklung des Freitagabendgottesdienstes in Deutschland beginnend im 17. Jahrhundert bis zum 19. Vielleicht aendere ich noch meine Meinung, aber vorerst scheint mir das Thema als am besten eingrenzbar. Gerne haette ich auch ueber die Wiederbelebungsversuche deutsch-juedischer Liturgie in Gemeinden ausserhalb Deutschlands geschrieben, doch leider fand sich kein Sponsor und meine gesammelten Meilen sind beschraenkt.

Ich lass mir das Thema auf jeden Fall noch durch den Kopf gehen und werde es Ende dieser Woche genauer wissen.
Apropo Ende der Woche – Gleich 2 Veranstaltungen finden diese Woche statt, in der die Kantorstudenten am HUC etwas beitragen. Zunaechst findet am Mittwoch eine Abschiedsfeier fuer Eliyahu Schleifer, und am Freitag findet die Ordination der israelischen Rabbinerstudenten statt. Und wir Kantorstudenten werden Euch was vorsingen :-) Vielleicht gibt’s auch eine Aufnahme.

Mein Laptop lebt wieder, ich hoffe demnaechst ein paar neue Fotos hochzuladen. Vielleicht auch einen neuen Song.

Jaylem after Halloween

Saturday, November 1st, 2008

Was machen wohl amerikanische Rabbinatsstudenten am Ende des Monats Oktober? richtig, sie feiern Halloween… ohne viel ueber den Hintergrund des Feiertages nachzudenken, schnappte ich mir ‘ne abgeschnittene Maske und war Teil der Feier. War nett. Frage mich immer noch, warum manche Menschen unbedingt Alkohol noetig haben um halbwegs abzugehen, aber jedem das seine :-)

Es ist weiterhin recht winterlich in Jerusalem und eigenartig, dass ich in meinem Heimatland solch ein Heimweh verspuehre. Bei abendlichen Rumsurfen (auf dem Rechner meines Mitbewohners, mein Laptop ist in der Reparatur) habe ich die Blogs meiner Komilitonen vom Hebrew Union College, mit denen ich in Jerusalem das Jahr verbringe, gefunden und siehe da – auch sie haben Heimweh… und schreiben weitaus ausfuehrlicher ueber das akademische Leben am HUC!

Die Kurse die ich habe sind wirklich gut und bereichernd. Ich habe tonnenweise Beschaeftigung, nur wenn dann Abends die Einsamkeit kommt ist es schwer sich mit Lewandowski, die Entwicklung der Reformbewegung und Chorleitung zu beschaeftigen. Ach ja…

Ein paar besuchswerte Blogs:

http://laurenfurman.blogspot.com/ – Lauren studiert mit mir in Jerusalem. Wahnsinnsstimme. Im Dezember leiten wir zusammen einen Schabbat- Morgengottesdienst. Ich freu mich drauf.

http://deblosi.blogspot.com/ – Nikki ist Rabbinatsstudentin, ich mag sie :-)

http://petiterabbi.blogspot.com/ – Dara aus Kanada schreibt hier ueber ihre Eindruecke aus Jay-lem…

und von den Seiten meiner Komilitonen gibt es natuerlich weitere Links zu weiteren HUC Studenten – liest sie und macht Euch einen weiteren Eindruck ueber das Leben der Rabbiner- und Kantorstudenten am HUC in Jerusalem.