Archive for January, 2008

Aus dem Newsletter

Thursday, January 24th, 2008

Liebe Freunde,

für alle die das Konzert am 18.1. verpasst haben, kommt hier eine gute
Nachricht:

Juval und Band geben zusammen mit der Band Lóng Trigger ein weiteres Konzert!!

Hier die Daten:

31.1.2008

21.00 Uhr

Junction Bar

Gneisenaustr. 18

Berlin-Kreuzberg

Eintritt: bitte erfragen, gilt für beide Bands.

Wir freuen uns auf Euer Erscheinen!!

Weiter Infos wie immer unter:

www.myspace.com/juvalonline
www.juval-online.de/blog

und unter:

www.myspace.com/longtrigger

Beste Grüße von Juval & Band

metaphorisch

Monday, January 21st, 2008

Anbei ein Video aus unserem letzten Gig im Live-Style Club in Berlin. Es war das erste mal, wo wir zu viert auf der Bühne standen, und obwohl die Zeit zum Proben recht eingeschränkt war, haben wir es, glaube ich, ganz gut hinbekommen. Wir spielten zusammen mit zwei weiteren Bands, die Aufmerksamkeit verdient haben:

Lóng Trigger & Pomme de Cheval

Heute ist TuBischwat! Eine ausführliche Erklärung zum Fest bietet Chajm Guski auf seiner Seite. Auch ich habe was zu Tu Bischwat vorbereitet und hoffe es nach einem kurzen Lektorat auch online stellen zu können.

Verantstaltungshinweis

Thursday, January 10th, 2008

Folgende Meldung lag heute in meinem Postfach und klingt vielversprechend!

16. Januar, Mittwoch, 20.00 Uhr

Literaturhaus Berlin

Fasanenstraße 24
Großer Saal

Der renommierte Musikwissenschaftler Albrecht Dümling, der sich seit vielen Jahren insbesondere mit „musica reanimata“ der Erinnerung an von den Nationalsozialisten verfolgte Musiker widmet, stellt zusammen mit Winfried Radeke (Komponist und multitalentierter Gründer der Neuköllner Oper) Chemjo Vinaver vor; dabei werden nicht nur seltene Schellackplattenaufnahmen mit dem Chor der Berliner Neuen Synagoge erklingen, sondern Mimi Sheffer, die als Kantorin wie als Opernsängerin ihre Zuhörer bannt, wird einige Gesänge aus Vinavers Anthologie vortragen; Jutta Rosenkranz (Kuratorin der Ausstellung) zeichnet Spuren der Beziehung von Mascha Kaléko und Chemjo Vinaver nach.

Chemjo Vinaver

Nur wenige Wochen vor den November-Pogromen 1938 war Mascha Kaléko mit ihrem zweiten Ehemann Chemjo Vinaver (1895-1973) und dem gemeinsamen Sohn die Ausreise nach den USA geglückt. Kaum in New York angekommen, gründete der Komponist und Musikethnologe Vinaver mit 30 deutschen und österreichischen Refugees sowie mit amerikanischen Sängern den „Vinaver-Chor“ – den ersten professionellen a capella-Chor in den USA, der sich jüdischer Musik widmete. Bereits 1933 hatte Vinaver, der einer angesehenen Rabbinerfamilie entstammte und in Warschau geboren wurde, mit 30 von deutschen Opernbühnen entlassenen jüdischen Sängern einen Chor in Berlin zusammengestellt und trotz zunehmender Repressionen erfolgreich auch auf Tourneen durch Europa und Palästina geleitet. Gar nicht zu überschätzen ist die Bedeutung von Vinavers Anthologie chassidischer Musik, deren erster Teil 1955 erschien und Arnold Schönbergs letzte Komposition enthält. Obwohl Mascha Kaléko zeitweise unter dieser Beanspruchung litt, unterstützte sie Vinaver als Managerin und Dolmetscherin seines amerikanischen Chores und setzte sich nachdrücklich für das von ihr hoch geachtete Wirken ihres Mannes ein. 1959 übersiedelten sie gemeinsam nach Israel, wo Vinaver für den zweiten Teil seiner Anthologie recherchierte, der erst 1986 aus dem Nachlaß herausgegeben werden konnte; ein Archiv an der Universität Jerusalem trägt heute Vinavers Namen.

Zusammen mit der Jüdischen Volkshochschule Berlin.

Konzerte 2008

Thursday, January 10th, 2008

Ein Auszug aus unseren letzten Newsletter:

Wer uns trotzdem noch einmal zu zweit (Juval & Dirk) auf der Bühne sehen will, hat am 10.1.2007 die Gelegenheit dazu. Einen Hinweis darauf hatten wir ja im letzten Newsletter schon.

Am 10.1.2008 werden wir bei “Voicesup” im Grünen Salon spielen. Dort kriegen wir sozusagen unsere 15 Minuten Ruhm ;-)
Voicesup ist eine Open-Stage-Veranstaltung und das Publikum ist die Jury.

Am 10.1.2008 im »Grünen Salon« in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Einlass 20.00 Uhr.

Weitere Infos: http://www.voicesup.de/
Weiterhin habt Ihr am 18.1.2008 die Gelegenheit uns das erste Mal in der Viererbesetzung live zu erleben. Dann spielen wir im Live Style, Berlin zusammen mit den Bands Lóng Trigger ( www.myspace.com/longtrigger), Pomme de Cheval (www.myspace.com/pommedecheval) und 2JahreFerien (www.myspace.com/2jahreferien ).

Hier die Infos in aller Kürze:

18.1.2008

Live Style Berlin (in der Filmbühne)

Hardenbergstrasse 12 (Steinplatz, nähe TU)
10623 Berlin

Einlass: 20:30 Uhr
Eintritt: 6.- € für vier Bands

Zu erreichen über S+U Zoologischer Garten mit U-Bahn, S-Bahn, Regio und von dort einige hundert Meter zu Fuß oder Bus M45, 245 vom Zoo bis Steinplatz bzw. Ernst-Reuter-Platz mit der U2. Wichtiger Hinweis: Wer mit den Auto kommen möchte, sollte daran denken, dass die Parkplätze dort Geld kosten und sehr rar sind!

Dormitio + Israel sucht den Superkantor

Thursday, January 10th, 2008

Seit Beginn der Woche bin ich nun wieder zurück aus Israel und frage mich wohin die Zeit nur rast. Arbeit, Uni und Band halten mich wach und es ist kein Urlaub vom Urlaub in Sicht. Israel war… intensiv.

Zum ersten Mal habe ich die christlichen Sehenswürdigkeiten Jerusalems wahrgenommen (als Jeschiva-Schüler hatten meine Lehrer andere Prioritäten als die Grabeskirche, wenn es um Ausflüge nach Jerusalem ging). Mir war gar nicht so bewusst wie viel vom Starkult unserer heutigen Zeit der Kirche zu verdanken ist.

Bei Besuch der besagten Kirche kam ich mir ein wenig wie in einer großen Marketingkampagne vor. Die Architektur, die Lichteffekte, die Kostüme, die Skulpturen, der Gesang, der Weihrauch – alles eine sehr aufwändige und beeindruckende Inszenierung, die eine gewisse Distanz zwischen Konsument und Hersteller schafft und gleichzeitig eine Faszination und ein Verlangen nach Mehr beim Betrachter weckt.
Obwohl mir so viel konkrete Verbildlichung diverser biblischer Szenen und Heiliger etwas zu viel war, fühlte ich mich doch angenehm an meine Besuche als Kind im Märchenwald. Nicht nur daß sich all meine Helden im Märchenwald befanden – nach Einstecken einer Münze im passenden Schlitz erwachten die Figuren durch monotone, mechanische Bewegungen auch zum Leben!

Wie auch immer – die Skultptur der eingeschlafenen Maria in der Krypta der Dormitio-Basilika lag regungslos da, so ungefähr wie Schneewittchen in ihrem Glassarg, während ich mich nach einem Münzenschlitz umgeschaut habe…

Apropo Starkult: die in Deutschland und in anderen Ländern ach-so-angesagte Superstarsuche ist nun auch im jüdisch-orthodoxen Sektor durchgesickert. In Tel-Aviv finden die ersten Castings für eine Show statt, die interessanter Weise von der Stadt selber (Abteilung ” Thora-Kultur”) initiiert wird. Näheres dazu gibt es hier (leider nur auf Hebräisch).