Archive for October, 2007

Veranstaltungshinweis

Wednesday, October 31st, 2007

Mein erster Gemeindegottesdienst, den ich kurz nach meiner Ankunft in Berlin erleben durfte, wurde von Kanor Isaac Sheffer geleitet und seitdem ist er für mich persönlich mein favorisierter Kantor in Berlin. Jetzt habe ich eine ganze Weile Zeilen mit Begründungen für meine Vorliebe für Kantor Sheffer geschrieben und verworfen, ist nicht allzu leicht eine genaue Begründung zu finden. Ich bleibe auf jeden Fall bei meiner Empfehlung für alle, die einen Eindruck von Kantor Sheffer bekommen wollen:

Isaac Sheffer

Konzert mit Kantor Isaac Sheffer und dem
Synagogalensemble Berlin am Sonntag, 4. November, 19.00 im Französischen Dom
am Gendarmenmarkt

Ich werde leider nicht dabei sein können, da ich in der kölner Gemeinde unterrichten werde, hoffe aber auf eine baldige Gelegenheit es nachzuholen.

Zum Schluss noch ein Zitat aus “Die Musik der Juden Osteuropas” von Francois Lilienfeld, welches sich mit der Frage über die Notwendigkeit des konzertanten Kantors auseinandersetzt:

Bald entwickelten sich Konflikte mit der geistlichen Autorität (obschon in vielen Fällen der Chasan mit dem Rabbiner identisch war): den Chasanim wurde oft vorgeworfen, mit ihrem Schöngesang lenkten sie von der Andacht ab; ein äusserst fragwürdiges Argument, kann doch eine schöne Interpretation der Gebete die Andacht eher anregen, die Ergriffenheit und – je nach Inhalt des Gebetes – die Gefühle der Trauer oder der Freude verstärken.

Vielleicht ist es diese “Anregung der Andacht”, die mich persönlich einen Gemeindegottesdienst als eine besondere Erfahrung erleben lässt.

Was macht eigentlich ein Kantor?

Wednesday, October 24th, 2007

Tja- verständlicherweise ist die Berufsbezeichnung “Kantor”-vor allem jüdischer Kantor- für manche etwas völlig unkonkretes. Ich werde versuchen anhand von einzelnen Beiträgen diesen Beruf aus meiner Sicht der Leserschaft etwas näher zu bringen.

Der Kantor wird von der (jüdischen) Gemeinde beauftragt den Gottesdienst zu leiten. In den letzten 200 Jahren stieg der Beruf des Kantors zur Kunstform auf und so bildeten sich Kantoren, die mit ihrer Stimme und Ausdruckskraft den Gottesdienst zu einer emotionalen Erfahrung machen.

Die jüdische Liturgie an sich ist erstreckt sich über mehrere Genres und lässt sich nicht auf ein Typ “jüdischer” Musik festlegen.

Sich mit den einzelnen Strömungen (Sehr grob unterteilt in sephardische und aschkenasische Liturgie) hier zu beschäftigen würde ein wenig den Rahmen sprengen, wer sich jedoch dafür interessiert dem sei z.B. die Seite von Jascha Nemtsov zu empfehlen.

Während meiner Ausbildung komme ich in Berührung mit den unterschiedlichen musikalischen Richtungen: die festkomponierten Melodien aus dem aufgeklärten Westen Europas und die überlieferten Motiven, den sogenannten “Nussach” aus Osteuropa, und neue zeitgenössische Kompositionen aus den Staaten.

Um einen Eindruck von den unterschiedlichen Erscheinungsbildern von Kanoren und Kantorinnen zu bekommen, ist ein Besuch in eins der vielen Synagogen in Berlin empfehlenswert.

Bisher hatte ich die Ehre in Erfurt, Hannover, Mönchengladbach, Berlin, Aachen, Wuppertal und Köln Erfahrungen in Leitung der Gottesdienste in jüdischen Gemeinden zu sammeln

Wenn es die Muse erlaubt, werde ich in Zukunft auch davon berichten.

Eine gute Restwoche noch

Juval

Noch mehr Fotos

Monday, October 22nd, 2007

Bis Samstag im Aufsturz Club :-)

Fotos

Monday, October 15th, 2007

Fotos vom Zimt&Zunder gig gibt´s hier!

Konzert am Samstag

Thursday, October 11th, 2007

Der verbliebene Oktober bringt erfreulicherweise noch ein paar Gigs mit sich. Der nächste findet schon am Samstag statt im Zimt & Zunder. Dirk und ich waren gestern dort und fanden eine wirklich sehr sympathische Location. Freue mich auf den Samstag und hoffe viele bekannte und unbekannte Zuhörer zu treffen.

Wer sich Fotos von vergangenen Konzerten anschauen möchte -> hier klicken!

Mehr Fotos in Kürze!

Nächtle

Wednesday, October 10th, 2007

Es ist kurz vor Mitternacht und meine erste Post ist dabei geschrieben zu werden. Ich meine, so vieles passiert, mit mir und meiner Umwelt. So vieles worüber ich schreiben wollte und jetzt lege ich los.
Auf ein Gutes sage ich dann mal.
Bis Gleich
J